Stationärer Handel im Franchise, das heißt heute: Konzepte, die dem Online-Handel etwas entgegensetzen. Die 5 geprüften Systeme in unserer Datenbank, darunter Fressnapf und vomFASS, setzen auf Beratung, Erlebnis und Sortimente, die man anfassen will. Der Median liegt bei 20.000 € Mindest-Eigenkapital.
| Franchise-System | Branche | Eigenkapital ab | Standorte | Gegründet |
|---|---|---|---|---|
| SUCCESS SPORT | Einzelhandel & Verkauf | 4.900 € | – | 2005 |
| VARIA – Die Küche zum Leben | Einzelhandel & Verkauf | 10.000 € | 130 | 1997 |
| Kvik A/S | Einzelhandel & Verkauf | 20.000 € | 190 | 1983 |
| vomFASS | Einzelhandel & Verkauf | 25.000 € | 230 | 1994 |
| Fressnapf | Einzelhandel & Verkauf | 50.000 € | 990 | 1990 |
Gegen den reinen Preisvergleich verliert jede Ladenfläche. Gewinnen kann sie dort, wo Ware erklärungsbedürftig ist, probiert werden will oder sofort gebraucht wird: Tiernahrung mit Beratung, Feinkost zum Verkosten, Küchen zum Planen. Franchise-Systeme liefern dafür erprobte Sortimente, Lieferketten und Marketing, die ein einzelner Händler so nicht aufbaut.
Ehrlich bleibt: Der Strukturwandel läuft weiter. Ein Konzept ohne klaren Vor-Ort-Vorteil steht auf unsicherem Grund, Franchise-Logo hin oder her.
Im Handel triffst du die wichtigste Entscheidung vor der Eröffnung. Passt die Lage zur Zielgruppe, trägt die Frequenz den Umsatzplan, und lässt der Mietvertrag dir Luft für schwache Jahre? Gute Systemzentralen prüfen Standorte mit eigenen Daten und verhandeln Mietkonditionen mit. Nutz diese Erfahrung, bevor du unterschreibst.
Zum Eigenkapital kommt im Handel fast immer ein Warenlager. Erstbestückung und laufende Bestände binden fünfstellige Beträge, die im Finanzplan oft untergehen. Frag das System nach der üblichen Lagerreichweite und danach, ob Restware zurückgegeben werden kann. Die Antworten unterscheiden solide Kalkulationen von Schönrechnungen.
Für Menschen, die verkaufen und gleichzeitig verwalten können. Der Tag besteht aus Kundengesprächen, Warenwirtschaft und Personalplanung, im Saisongeschäft auch aus langen Dezembern. Branchenerfahrung ist selten Pflicht, Freude am Produkt dagegen kaum verhandelbar: Wer Feinkost verkauft, sollte gern über Essen reden.
Zwischen 4.900 € und 50.000 € in unserer Datenbank, der Median liegt bei 20.000 €. Dazu kommt die Erstbestückung des Lagers, die je nach Sortiment erheblich ist.
Dort ja, wo Beratung, Erlebnis oder Sofortverfügbarkeit den Ausschlag geben. Die Systeme in unserer Datenbank setzen genau auf diese Felder. Reine Preisvergleichs-Sortimente sucht man hier zu Recht vergeblich.
Eine größere als fast alles andere. Frequenz und Zielgruppenpassung entscheiden über den Umsatzplan, deshalb prüfen seriöse Zentralen jeden Standort vor der Zusage mit eigenen Daten.
Nach Standorten führen Fressnapf, vomFASS und Kvik A/S unsere Datenbank an. Die vollständige Liste mit Kapitalbedarf steht in der Tabelle oben.